Erster Weltkrieg - erinnern und dokumentieren - Museum 14/18

Dreisprachenspitze – Info-point

Wenige Meter oberhalb der Passhöhe des Stilfserjochs vermitteln Informationstafeln die Geschichte entlang der Ortlerfront. Unvorstellbar, welche Leistungen seitens aller Beteiligten erbracht wurden.

Papiermühlezimmer

Die “Papiermühle” befand sich auf rund 2600 m ü. M. am Ausläufer des Piz Umbrail. Zusammen mit weiteren Unterkunftshütten entlang der Landesgrenze gehörte das Gebäude zum Abschnitt “Astras”.

Umbrail Mitte

Entlang der Grenze leisteten während ca. 50 Monaten immer etwa 400 Schweizersoldaten ihren Dienst. Ihre Unterkünfte fanden sie meist in Baracken deren Bau mit viel Aufwand betrieben wurde.

Bocchetta di Forcola

Die Ausstellung der zeitgenössischen, historischen Panoramen aus der Quelle des Schweizerischen Nachrichtendienstes sind für den Militärhistoriker allein schon Grund genug zum Besuch unseres Museums.

Das Museum in der Chasa Plaz

Das Gebäude stammt wohl aus dem späten 15. Jahrhundert, könnte also zur Zeit der Calvenschlacht 1499 bereits existiert haben. Es vermittelt nicht nur Geschichte, es ist Geschichte.

Plaz da las trais linguas

Symbolisch widerspiegelt dieses Arrangement die während des Ersten Weltkriegs herrschende, lokale Situation. Die Strahlen des Sterns spiegeln die geographische und politische Lage.

Hotel Dreisprachenspitze

Auf der Dreisprachenspitze (2841 m ü. M.) trafen nicht nur die Grenzen Österreich-Ungarns, Italiens und der Schweiz aufeinander: auch drei Kulturen und deren Sprachen.

Piccolo Machu Picchu

Das “Alpinidörfchen” am Filone del Mot (2713 m ü. M.) wurde bereits in den damaligen Feldakten als “piccolo machu picchu” bezeichnet. Die ausgesetzte Lage der Siedlung lässt den Vergleich zu.